Mittwoch, 27. Februar 2013

Peru mit Geschichte, Meer und Schildkröten




Plaza de Armas in Trujillo.





Hostel Turtle.



















 
Wieder zurück in Peru wollten wir unsere Reise noch nicht gleich beenden und blieben noch ein paar Tage in Trujillo, genauer gesagt Huanchaco, einem kleinen Strandort direkt an der peruanischen Pazifikküste und wenige Kilometer eIn einem schönen Hostel direkt am Meer und mit 2 hauseigenen Schildkröten verbrachten wir die letzten 4 Tage unserer Reise. Hier hieß es für uns abermals das Meer genießen, surfen, Tobis Geburtstag feiern und ein wenig Geschichte erkunden. 

Trujillo, bekannt als historisches und künstlerisches Zentrum Perus, überzeugt durch seinen Stadtkern mit vielen gut erhaltenen Kolonialgebäuden. Außerdem machten wir uns auf nach Chan-Chan, die älteste und größte Hauptstadt Südamerikas im 13. Jahrhundert. Mit einer Ausdehnung von 28 km2  und komplett aus Lehm gebaut, beeindruckt die präkolumbische Chimú-Stadt bis heute durch ihre Größe. Von der früheren Pracht sind jedoch nur noch einige Lehmmauern sowie Wandverzierungen erhalten, die aber teilweise restauriert und ergänzt wurden und dadurch keinen authentischen Eindruck mehr machen. Diese letzten Tage haben wir noch genoßen, um dann gemeinsam nach Lima zu reisen, wo ich motiviert meine Arbeit in dem neuen Projektplatz begonnen habe.ntfernt von Trujillo.

24 Jahre und Schokobären zum Frühstück.// 24 years and chocolate bears for breakfast.

Die Mauern von Chan Chan. // Walls of Chan Chan.

Mauerzeichnungen in Chan Chan. // Wall paintings in Chan Chan.

Back in Peru, we didn’t want to finish our journey right away and still had a couple of days in Trujillo, more specifically in Huanchaco, a small beach town just off the Peruvian Pacific coast and a few miles from Trujillo. In a nice hostel on the seaside and with 2 in-house turtles we spent the last 4 days of our trip. It was time for us once again to enjoy the sea, to go surfing, to celebrate Tobis birthday and to explore a bit of history. Trujillo, known as historical and artistic center of Peru, is noted for its old town with many well-preserved colonial buildings. We also headed to Chan Chan, the oldest and largest city in South America in the 13th Century. Covering an area of ​​28 km2 and built entirely of clay, the pre-Columbian Chimú city still impresses by its size. Of the former splendor are only left a few mud walls and wall decorations. We enjoyed these last few days and then traveled together to Lima, where I started my work in the new project.
 

Beach Feeling.

Sonntag, 3. Februar 2013

NEWS // NEWS // NEWS

Hallo ihr Lieben,
bei mir hat sich in letzter Zeit einiges getan, deswegen habe ich so lange nicht von mir hören lassen. Während der gemeinsamen Reise mit Tobi durch Ecuador ist mir klar geworden, dass meine bisherige Zeit in Tingo Maria sehr unbefriedigend und auch unglücklich war. Ich bin schon bei dem Gedanken dort wieder hinzufahren zu müssen traurig geworden. Deswegen habe ich mit meiner Organisation geredet und sie haben es ermöglicht meinen Projektplatz zu wechseln. Nun lebe ich schon seit knapp zwei Wochen in Lima, der Hauptstadt von Peru, mit meiner neuen Projektpartnerin Wiebke und arbeite in dem Projekt Econtinuidad.

Biogarten in Lima. // Organic garden in Lima.


























Euch ist ja sicherlich aufgefallen, dass ich bisher eher wenig zu meiner Arbeit hier in Peru berichtet habe, was einfach daran lag, dass ich nichts zu tun hatte. Doch mit meinem neuen Projekt wird bzw. hat sich das bereits geändert. Econtinuidad ist eine kleine NGO, die ursprünglich in Frankreich gegründet wurde, ihr Hauptarbeitsgebiet aber nach Peru verlegt hat. Econtinuidad möchte bei den Menschen ein Bewusstsein für die Natur schaffen, durch das Einrichten von Biogärten in Schulen. Momentan gibt es 10 Gärten in ganz Peru, die von Econtinuidad betreut werden. Dabei geht es nicht nur um die gärtnerischen Arbeiten mit den Schülern, sondern wir führen Sensibilisationskurse für die Lehrer durch, damit der Schulgarten in den unterschiedlichsten Fächern als Lehrobjekt benutzt wird. Außerdem werden Prokekte an der Universität durchgeführt, damit zukünftige Lehrer die Idee und Umsetzung von Biogärten später in ihre Schulen mitnehmen. Bisher bin ich sehr zufrieden mit der Arbeit bei Econtinuidad, was besonders an den supernetten Chefs und der lieben Wiebke liegt, aber auch weil ich die Umweltbildungsarbeit mit Kindern für besonders wichtig und sinnvoll halte. Da die Schulen in ganz Peru verteilt sind, werden wir im Laufe der nächsten Monate viel reisen und auch eigene Projekte durchführen, von denen ich euch dann berichten werde.


Bewässerung. // Watering.
"Biohuertos educativos". // Studying los biohuertos.








 
















Im Moment bin ich aber noch ziemlich beschäftigt mich in dieser unglaublich riesigen 9 Mio Einwohnerstadt zurecht zu finden und mein neues Leben zu organisieren. Aber ich lass bald wieder von mir hören mit einem Reisebericht über die tolle Ecuador-Reise!
Bis bald und noch einen schönen Sonntag!
Eure Karo


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Montag, 31. Dezember 2012

Neujahrgrüße aus Quito!

Happy New Year from Quito, Ecuador!!

Weihnachten am Pazifik

Premium-Sitze nach Chiclayo. // Prime seats in the bus to Chiclayo
Vorbereiten des Weihnachtsessens. // Preparing christmas dinner.


Nach meinem letzten Aufenthalt in Pozuzo, wo ich den Bauernaustausch dokumentiert habe, ging es für Tobi und mich direkt nach Lima, wo wir ein paar Tage bei unseren lieben Mitfreiwilligen Wiebke und Lena übernachtet haben. 








Nach ein paar Erledigungen in dieser riesigen tollen Stadt sind wir insgesamt zu neunt weitergefahren an den pazifischen Ozean in einen kleinen Vorort von Chiclayo.
In einer mehr- oder minder heruntergekommenen, aber schönen Lodge (Fusion Feeling ;) direkt am Pazifik übernachteten wir für eine Woche in einer großen Pyramide. 
Weihnachtsrunde. // Christmas dinner.
Mit Frühstück und leckerem Abendessen von den netten Köchen versorgt, verbrachten wir die Zeit am Pazifik, in Chiclayo und beim Surfen. Besonders das Letztere war mit viel Anstrengungen, blauen Flecken und einer Menge Salzwasser, welches in meinem Magen endete, verbunden. 
Trockenübungen am Strand. // Dry run at the beach.

Synchron-Surfen mit Corinna. //
Synchronous surfing with Corinna.
Unsere Gruppe  mit Lehrern. // Our group with surf teachers.





Trotzdem ist das eine neue Sportart, die mir unglaubliche viel Spass gemacht hat und die ich hoffentlich noch öfters probieren kann. Zu Weihnachten ging die eine Hälfte der Gruppe in die Messe und die andere bereitete den gemeinsamen Abendschmaus vor. Mit selbstgemachten Glühwein, einem tollen Wichtelgeschenk und dem Meeresrauschen im Ohr endete der Heiligabend. Jetzt geht es für Tobi und mich weiter nach Quito in Ecuador, wo wir mit Barbara, einer anderen Freiwilligen, Silvester feiern und dann das Land bereisen werden. Immer wenn ich ein Internet-Café finde, werde ich euch über unsere Reise auf dem Laufenden halten.
Bis bald!
Eure Karo

Beach-Babe ;)


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Freitag, 21. Dezember 2012

Pozuzo el Segundo!

Willkommen in Pozuzo. // Welcome en Pozuzo.


Rio Huancabamba.







Erdnuss. // peanut.

Gegensätze. // contrasts.

Der Gründer Pozuzos. // The founder of Pozuzo.

Montag, 17. Dezember 2012

Sprachlos in Peru

Meine Spanischlehrerin in Lüneburg sagte einmal: “In einer anderen Sprache ist man auch ein ganz anderer Mensch!” Damals war ich mir nicht sicher, was sie damit meint, aber seitdem ich in Peru bin, kann ich das viel besser nachvollziehen. Da ich normalerweise ein sehr offener Mensch bin, der viel erzählt und auf die Menschen zugeht, fällt es mir schwer durch eine Sprachbarriere gehindert zu sein. In Peru muss ich viel überlegen und mir Zeit lassen für Äußerungen. Wenn ich dann doch einfach drauf los rede, kommt in der Regel zwar ein Satz raus, aber mit einer Grammatik, die zum Schreien ist. Solch eine sprachliche Behinderung erlebe ich hier zum ersten Mal und es ist schwer damit zurecht zu kommen.
Zudem trifft man in Peru kaum auf Personen, die eine andere Sprache gelernt haben. Dadurch können sich die Meisten nicht in einen hineinversetzen, wenn man etwas länger braucht, um einen sinnvollen Satz zusammenzustellen. Das führt dazu, dass sie sehr schnell die Geduld verlieren.
Auch beim Reisen ist es nicht immer leicht, wenn man nur die Hälfte versteht. Eine ständige Unsicherheit bleibt, ob die anderen verstanden haben, was man will und ob man selber verstanden hat, welcher Bus jetzt der richtige ist. Am Schlimmsten sind aber die Situationen am Telefon, wo man zunächst sowieso den anderen schlechter versteht und zudem noch die Gestik und Mimik fehlt, um dem Gegenüber klar machen zu können, was man möchte. Nur das Einkaufen bringt keine Probleme mit sich. Auf etwas zeigen und zu nicken kann wirklich jeder ;o)


Speechless in Peru

My Spanish teacher in Lüneburg once said, "In a different language, one is also a completely different person!" At that time I was not sure what she means, but ever since I am in Peru, I can understand it a lot better. Since I am a very open person I usually talk a lot and am approaching to people, its hard for me to be seriously hindered by a language barrier. In Peru I have to think a lot before I start talking. If I just start talking without thinking there comes out a sentence but without any grammatical rules.It's the first time I am experiencing such a linguistic handicap and I really have a hard time with it.
In addition, one barely meets people in Peru who have learned another language. So the people don't know how it feels when you need a little longer to put together a meaningful sentence. The result is that they  lose their patience
very quickly.
Even during travels it makes it hard only understanding half the content. A constant uncertainty remains as to whether the other understand what you want and whether you have understood, for example which bus is the right one to take. Worst of all, however, is the situation on the phone, where you anyways understand the other person not as good as usually and also the gestures and facial expressions are missing to show clearly what you want. Only shopping brings no problems. Pointing to something and nodding will always work. ;o)